Lula zu Hause, auf Reisen und wieder zu Hause

Lula ist sieben und lebt auf Omera in der Kinderkolonie 119a.
Morgens geht sie in die Schule, nachmittags macht sie Hausaufgaben, abends spielt sie. Sie hat viele Helfer. Morgens drückt sie auf den Knopf und ihr Wunschkakao steht bereit. Sie drückt auf einen anderen Knopf und die Cornflakes werden ihr hingestellt. Und wenn sie kleckert, wischt ihr treuer Hilfsroboter alles wieder auf. Er räumt auch das Geschirr weg ohne Aufforderung.
Lula will mehr Hilfe. Also macht der Roboter ihre Hausaufgaben. Dann geht er für sie in die Schule.
Lula will alle Hilfe. Also trinkt der Roboter den Kakao, den er für sie macht, selbst und isst auch die Cornflakes für sie. Wäscht sich und zieht sich für sie an, geht auch für sie zur Toilette.
Beim Spielen denkt Lula, dass sie eine Reise machen will auf einen ganz anderen Planeten. Lässt ihren Roboter für sie auch spielen und ganz für sie leben. Besteigt ihre Gondel und fliegt los.
Auf dem Blumenplaneten lässt sie sich nieder. Weil sie Hunger hat, pflückt sie sich eine dicke Essblume. Und, weil die nebenbei auch so schön ist, züchtet sie sich welche davon auf der Fensterbank. Die geernteten Blumenköpfe legt sie ein in große Vorratsgläser. So bereichert fliegt sie zurück.
Zu Hause denkt sie, dass sie nicht nur wieder Lust zu spielen hat, sondern auch, sich den Kakao selbst zu machen. Probiert dazu auch selbstgemachte Cornflakes mit rosa Blütenblättern oben drauf.
Beschwingt putzt sie sich die Zähne auch selbst. Und nimmt es dem Roboter gleich mit ab, weiterhin für sie zu duschen.
Merkt, wie sehr sie sich freut, dass ihr Roboter alles für sie kann und immer können wird.
Da wird sie plötzlich neugierig, wieder selbst in die Schule zu gehen. Es macht ihr Spaß, das selbst zu können. Auch, die Hausaufgaben zu machen.
Und dem Roboter zuzuschauen, wie er in der Zeit spielt …


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